TM-Lehrer Norbert Wobbe: „Nach drei Monaten TM hatte ich ein Schlüsselerlebnis“

Hier erzählt Norbert Wobbe (Amtzell), seit Jahrzehnten hauptberuflich Lehrer für Transzendentale Meditation, was ihn dazu bewog, auf Transzendentale Meditation zu setzen. Wobbe hatte TM unter anderem in der Freiburger Drogenberatungsstelle der Arbeiterwohlfahrt eingesetzt, mit erstaunlichem Erfolg.

„Ich war damals schwer depressiv“

Als junger Mann litt Norbert Wobbe unter schwerer Depressivität und Schwermütigkeit.

„Ich hatte alle möglichen Arten von Psychotherapien als Patient betrieben, Gruppentherapie, Einzeltherapie, mit dem Ergebnis, dass ich dann am Schluss wusste, warum ich bin wie ich bin. Aber das hat nicht die emotionalen Energien gelöst …“

Über einen Arzt hörte er von TM, erlernte sie trotz anfänglicher Skepsis, und Depression und Schüchternheit gingen nicht nur zurück, sondern verschwanden schliesslich ganz. In erstaunlich kurzer Zeit.

„Erst dachte ich, ich müsste zu Esalen gehen, zu Fritz Perls, dem Begründer der Gestalttherapie.“

Doch dann erlernte er TM. Man muss Wobbes Schilderungen gehört haben, um zu verstehen, in welchem Dilemma er zuvor gesteckt hatte: kontaktinteressiert, aber kontaktunfähig, voller Selbstzweifel und voller negativer Selbstbilder.

„Nach drei Monaten der Meditation hatte ich ein Schlüsselerlebnis.“

Das fing damit an, dass er plötzlich nicht mehr den Raum verliess, wenn diejenigen seiner Kollegen seiner Clique auftauchten, vor denen er früher nur Angst gehabt hatte. Bis er dann eines Tages sogar den Mund aufmachte und „zehn Minuten nonstop irgendwas erklärt hatte“, ohne daran zu denken, dass er doch eigentlich, wie er heute sagt, „verklemmt“ gewesen war.

Nach drei Monaten – „ich war damals hauptberuflich Hippie“ – fing er wieder an zu arbeiten und bekam sein Leben von da an mehr und mehr in den Griff. Ohne ein anderes Hilfsmittel als Transzendentale Meditation.

Nach einem halben Jahr Transzendentale Meditation begannen die Symptome von Depression und Schüchternheit zu verschwinden.

Selbst die Verbindung zu den Eltern nahm er aus eigener Initiative wieder auf – obgleich die damaligen Therapeuten aufgrund damals herrschender Ideologien ihm davon abgeraten hatten. „Ich hatte einfach wieder Zuneigung und Liebe zu meinen Eltern empfunden.“

Heute ist Norbert Wobbe „Meditationslehrer aus Berufung“, bietet Hatha-Yoga an und ayurvedische Gesundheits- und Lebensberatung.

Freiburger Drogenprojekt mit sehr niedriger Rückfallquote

Bei der Arbeiterwohlfahrt Freiburg leitete er ein Rehabilitationsprojekt für Drogenabhängige – mit einer sensationellen Rückfallquote von nur 20, 25 Prozent.

„Das mag einem Laien als sehr viel erscheinen, aber jemand, der zum Beispiel Sozialpädagoge ist, der wird dich rausschmeissen […] Normalerweise ist die Rückfallquote 80 Prozent.“

In der Begegnung mit seinen Klienten wiederholen sich seine früheren Erfahrungen. Wobbe:

„Ich habe immer wieder Leute, die von sehr guten Lehrern kommen. Zen-Meditation über zehn Jahre praktiziert haben und dann anfangen, [mit TM] zu meditieren. Und dann sagen: ‚Das ist überhaupt nicht zu vergleichen – von der Wirkung, von der Tiefe, in der Meditation und auch nach der Meditation.‘“

Aber sehen/hören Sie selbst! (Klick auf das Bild oben startet das Video.)