Manila 1984: Rückgang der Kriminalität

1984 organisierte die Regierung ein gross angelegtes Projekt, um Transzendentalen Meditation in verschiedenen Schulen und Gefängnissen auf den Philippinen einzuführen. 1500 Lehrer der Transzendentalen Meditation (die auch in den TM-Sidhis und dem Yogischen Fliegen ausgebildet waren) reisten auf die Philippinen, um sich an dem Projekt zu beteiligen, und das war eine gute Gelegenheit für ein neues Experiment. Die Yogischen Flieger wurden über das ganze Land verteilt, und es gab keine Möglichkeit, eine Gruppe zu bilden, die gross genug, um die gesamten Philippinen zu beeinflussen. Allerdings war die Gruppe gross genug, um Manila zu beeinflussen. Es wurde daher vorhergesagt, dass im Versuchszeitraum vom 17. August 1984 bis 24 Januar 1985 die Kriminalität in Manila über 114 Wochen insgesamt abnehmen würde. Gemäss einer Zeitreihenanalyse von Daten der örtlichen Polizei verringerte sich die Kriminalität in diesen 114 Wochen um 12,1% (p <.005).

Diese Studie wurde zusammen mit früheren Studien in Manila, Neu-Delhi, Puerto Rico und Rhode Island 1987 im Journal of Mind and Behaviour zur Veröffentlichung akzeptiert. Jede dieser 5 Studien zeigte eine aussergewöhnliche Wirkung auf die Kriminalität in 4 völlig unterschiedlichen Bereichen auf der ganzen Welt und war jedes Mal vorhergesagt. Die kombinierte Wahrscheinlichkeit eines so aussergewöhnlichen, zufälligen, 5-maligen Rückgangs der Kriminalität war kleiner als 1: 1.000.000 (p <0,000001). Der Chefredakteur der Zeitschrift platzierte in der Veröffentlichung den folgenden Hinweis:

»Ich entschloss mich zu der Veröffentlichung. Die vorgeschlagene Theorie war eine völlige Abkehr von der Norm sowohl in Psychologie als auch Soziologie, aber diese Studie war gut durchgeführt. Die statistische Beweise sind überzeugend. Ich hatte zu berücksichtigen, dass die Beurteilung neuer Ideen in jedem wissenschaftlichen Bereich eine äusserst heikle Aufgabe ist. Einerseits will man niemals Irrtümer verbreiten. Andererseits muss man für Innovation und Fortschritt offen bleiben. Ich fürchte, dass neue Ideen oft ihren Wert nicht zur Geltung bringen konnten, weil das wissenschaftliche Establishment durch neue Ideen seine Macht, sein Know-how und seine Autorität bedroht sieht. Auf jeden Fall hatte Michael Dillbeck [der Autor der Studie] eine fundierte Studie mit handfesten Beweisen verfasst. Ich sah keinen Grund, ihre Veröffentlichung abzulehnen.«